Beim Metallpulverspritzguss (MIM) werden die Vorteile der pulvermetallurgischen Werkstoffflexibilität mit der Formgebungsvielfalt des Kunststoff-Spritzgusses vereint. Im MIM-Verfahren können mit Schmiedestahl vergleichbare oder noch bessere Eigenschaften erzielt werden, weshalb sich dieser Prozess ideal für die Herstellung von kleinen, kompliziert geformten Teilen mit hervorragenden mechanischen Eigenschaften eignet.
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Es werden sehr feine Metallpulver eingesetzt, die mit thermoplastischen Kunststoffbindern vermischt werden (Feedstock). |
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Der (erwärmte) Feedstock wird dann unter hohem Druck in eine Negativform (Werkzeug) gepresst. Es entsteht das sogenannte "Grünteil/Grünling". |
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Vor dem anschließenden Sinterprozess muss jedoch der Binder durch bestimmte Verfahren (thermisch oder chemisch) aus dem Grünteil wieder entfernt werden (Entbinderung). |
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Sintern des entbinderten Grünteils zum einsatzfertigen MIM-Bauteil. |
Neben einer wirtschaftlichen Serienfertigung bietet das MIM-Verfahren die folgenden weiteren Vorteile:
- komplexe Geometrien
- geschlossene Porosität
- hervorragende Oberflächenbeschaffenheit
- hohe Leistung
- hohe Enddichte (93-99 %)
Quellen-/Bildnachweis:
GKN Sinter Metals GmbH, Radevormwald
Schunk Sintermetalltechnik GmbH, Gießen/Thale





