Hagener Symposium 2019

Vorschau

38. Hagener Symposium vom 28.-29.11.2019, Stadthalle Hagen

Pulvermetallurgie – Schlüsseltechnologie für innovative Systemlösungen (PDF-Datei zum Download)

Der berühmte russische Ingenieur und Erfinder Genrich Altschuller formulierte innerhalb seiner TRIZ-Methodik technische Evolutionsgesetze. Diese sagen eine S-förmige Evolution technischer Systeme voraus. Während dieser Evolution strebt das System durch den zunehmenden Dynamisierungsgrad, die verbesserte Regelbarkeit und den Einsatz von Feldern einen höheren Idealitätsgrad an.

Was hat nun das 38. Hagener Symposium mit dem Thema „Pulvermetallurgie – Schlüsseltechnologie für innovative Systemlösungen“ zu tun? Während in der Vergangenheit vornehmlich das einzelne Bauteil hinsichtlich seiner Funktion und Form optimiert wurde, steht das übergeordnete System mit seiner Übertragungsfunktion im Vordergrund. Daher wendet sich das 38. Symposium an Wissenschaftler und Studierende aus der Physik, der Chemie, dem Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrt, der Elektrotechnik, der Verfahrens- und der Werkstofftechnik. Allen Vortragenden gemeinsam sind die langjährige Berufserfahrung und die hohe fachliche Kompetenz. Es konnten Referenten aus der Luft- und Raumfahrt gewonnen werden, die über die aktuellen pulvermetallurgischen Entwicklungen in diesem Bereich berichten werden. Drei Vorträge widmen sich der Speicherung von chemischer und elektrischer Energie in Form von Metallhydridspeichern bzw. Batterien. Die für alle diese Systeme benötigten Roh- und Werkstoffe sind endlich, unterliegen einer weltweiten Nachfrage und erfordern z.T. besondere Fertigungsverfahren. Daher konnten Referenten gewonnen werden, die sich mit konkurrierenden Fertigungsverfahren, der Zerspanung und der Herstellung von besonderen Werkzeugsystemen beschäftigen. Die Verfügbarkeit von Seltenen Erden und der daraus hergestellten Hartmagnete wird in einem weiteren Beitrag diskutiert. Das Symposium wird durch Vorträge zur Reduzierung des Geräuschverhaltens von Verbrennungsmotoren und neuen Konzepten zur E-Mobilität und des Antriebsstrangs abgerundet. Die Ehre des SKAUPY-Vortrages wird in diesem Jahr Herrn Prof. Dr.-Ing. Dirk Biermann, Technische Universität Dortmund, zuteil, einem ausgewiesenen Fachmann auf dem Gebiet der Zerspanungstechnik. Hier erfahren Sie mehr.